Trumps Steuern empören Milliardär Warren Buffett

Buffett versteuert seine Milliarden dank grosszügigen Abzügen schon heute zum Steuersatz, der auch für seine Putzfrau gilt.

In einem TV-Interview mit dem «Public Broadcasting Service» erklärte der Multimilliardär Warren Buffett:
«Wäre das neue Steuergesetz schon dieses Jahr zur Anwendung gekommen, hätte ich genau 679’999 Dollar an Steuern gespart. Meine Steuerrechnung wäre mehr als 17 Prozent tiefer gewesen.»
Profitieren von den tieferen Bundessteuern könnten alle Verheirateten mit einem Einkommen über 250’000 Dollar und alle Alleinstehenden mit einem Einkommen über 200’000 Dollar, erklärte Buffett.
Buffett gab sein Reineinkommen von 2016 nach allen möglichen Abzügen mit 19.5 Millionen an. Dieses steuerbare Einkommen sei mit lediglich 16 Prozent Bundessteuern belastet worden. «Künftig soll ich noch weniger Steuern zahlen», meinte er staunend und fügte hinzu, seine lohnabhängige Putzfrau würde mit 15 Prozent besteuert.


Das Interview mit Warren Buffett

Zum Infosperber-Dossier:

Reich, arm, ungleich

Grösser werdende soziale Kluften gefährden demokratische Rechtsstaaten.

US-Politik unter Donald Trump

Weichenstellungen: An seinen Entscheiden ist Trump zu messen, nicht an seinen widersprüchlichen Aussagen.

4 Meinungen

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    am 24.Dez.2017 um 5:45 pm
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    Paul Steinmann
    Vielleicht schon mal etwas von Schuldgeldsystem gehört?

    "Die Welt hat 300 Billionen $ Schulden und diese Blase wird auf unserem Rücken platzen."

    Die Geldschöpfung und die damit verbundenen Schulden wird immer als das Problem angesehen, ist nicht viel eher das, was nach der Geldschöpfung passiert das Problem? Nämlich, wenn der Geldschöpfer gleichzeitig Wirtschaftsteilnehmer ist ähnlich einem Casino, welches mit seinen eigenen Chips an den Spielen teilnimmt?

    Vollgeld ändert aber daran nichts. Wenn nur die Nationalbank mehr das Geld schöpft übernimmt sie auch alleine das Risiko.

    Geld wird durch Kredite oder Investitionen geboren. Dann wird es bei Bargeld von der Nationalbank, bei Buchgeld von den Geschäftsbanken gegen Bedingungen ZUERST als Schuld herausgegeben. Geld = Schulden bei einer Bank, entweder eigene oder Fremdschulden. Wären sämtliche Schulden zurückbezahlt wäre kein Geld mehr im Umlauf. Da die Bevölkerung stetig wächst und man auch Wachstum & Gewinne will muss es stetig mehr Geld geben und damit automatisch auch immer mehr Schulden.

    Es gibt im Netz detaillierte Aufklärungen, z.B von Prof. Dr. Martin Binswanger:

    https://www.akb.ch/documents/30573/89695/wie-banken-geld-schaffen.pdf/49d9b11c-eeb9-5a15-e5cd-bb7d5558bcd6?version=1.1

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    am 24.Dez.2017 um 1:24 am
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    Herr Steinmann, wir können gerne über die VGI reden, aber diese umsetzen geht nicht. Wir haben nämlich keine Macht. Es gibt Volksdemokratien und Oligarchendemokratien, wir leben in letzterem. Wenn in unserer sogenannten Demokratie etwas verändert werden könnte, wäre sie schon längst abgeschafft. Verstehen Sie endlich: Das ist nicht u n s e r Staat, das ist i h r Staat. Vollgeld ja, Vollgeldinitiative nein.

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    am 23.Dez.2017 um 3:45 pm
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    @Jud: Und unterstützen Sie die Vollgeld-Initiative! (VGI) Dank ihr ist heute allgemein akzeptiert, dass Privatbanken mittels Kreditvergabe > 90% unseres Geldes aus dem Nichts schöpften und dass die Einlagensicherung von 100’000.- eine glatte Lüge ist.
    Bei aktuell drohenden Bank-Konkursen ist unser Erspartes in der Banken-Konkursmasse und damit akut gefährdet. Nur Vollgeld macht unser Geld ab Einführung absolut sicher, da vollständig ausserhalb der Bankbilanz.
    Die Welt hat 300 Billionen $ Schulden und diese Blase wird auf unserem Rücken platzen. Im Vollgeld-System schöpft die SNB Geld schuldfrei.
    Ohne das Monopol der Geldschöpfung durch die SNB wird unsere Demokratie mittelfristig nicht überleben. Mit oder ohne Sozialismus.
    Geld ist Macht und regiert unsere Welt.
    Wollen Sie diese Macht weiterhin den Privatbanken geben oder lieber der SNB und unserer direkten Demokratie?
    Falls Sie die VGI annehmen, dann werden die Gewinne aus der Geldschöpfung (ca. 5 Milliarden CHF pro Jahr) den Kernaufgaben unserer Demokratie wie Bildung, Altersvorsorge, Gesundheitssystem und Schuldenabbau zugute kommen, nicht mehr den Privatbanken.
    Dies verbessert die Position aller Normalos entscheidend und weitere Schritte könnten folgen. Das ist vorwärtsgerichtete Realpolitik.
    Das aktuelle Geldsystem + Globalisierung ist das schon zu lange dauernde, gefährliche Experiment, welches in eine grosse Depression und Krieg münden kann.
    Vollgeld ist Teil einer Lösung. Es kann problemlos eingeführt werden.

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    am 22.Dez.2017 um 12:07 pm
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    Nicht jammern, Mr. Buffett! So funktioniert halt der Klassenkampf von oben. Wir übrigen Normalos sollten schon längst den Fedehandschuh aufnehmen, zurückschleudern und enteignen! Etwas anderes hat gestern nicht funktioniert, funktioniert heute nicht und morgen? …..Sind wir dran! Lohnsklaven der Welt vereinigt euch! In der Schweiz können wir zunächst mal die BfS (Bewegung für den Sozialismus) unterstützen.

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