Wenn das Geld für die US-Atomwaffen für das US-Gesundheitssystem ausgegeben würde: die erschreckenden Zahlen.

Atomwaffen statt «Public Health»

Wenn das Geld für die US-Atomwaffen für das US-Gesundheitssystem ausgegeben würde: die erschreckenden Zahlen.

Das bekannte US-amerikanische News-Magazin Newsweek vermeldet Interessantes und vor allem Anschauliches: Mit dem Geld, das die USA in einem Jahr für Atomwaffen ausgeben, könnten 300’000 Betten für Intensiv-Stationen, 35’000 Beatmungsgeräte, 150’000 Krankenschwestern und 75’000 Ärzte finanziert werden.

Newsweek beruft sich dabei auf Berechnungen der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN). In deren jüngstem Bericht stellt ICAN fest, dass die USA laut armscontrol.org im Jahr 2019 35,1 Milliarden Dollar für Atomwaffen ausgegeben haben.

Eine Meinung zu

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    am 1.Apr.2020 um 2:58 pm
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    Wenn ein Teil der Milliarden der Rüstung in den USA für das Gesundheitssystem ausgeben würden und für die armen Leute wäre viel zu machen. Der Irrsinn der US-Rüstung wird von der Schweiz unterstützt durch Investitionen in die Rüstungsindustrie der USA, auch in US-Firmen die Atombomben herstellen. Dabei weiss man seit Jahrzehnten: Ein grosser atomarer Schlagabtausch der Grossmächte würde zur Ausrottung der ganzen Menschheit führen. Schon die Explosion von hundert Atombomben würde zu einem nuklearen Winter führen, zur Abkühlung des Erdklimas, gefolgt von Ernteausfällen und Hungersnöten. Schrecklich ist, dass auch die Schweizer Nationalbank, Banken, Versicherungen und Pensionskassen unserer Landes Milliarden in Rüstungskonzerne investieren, die an der Produktion von Atombomben beteiligt sind. Dies Geldanlagen dokumentierte die Organisation ICAN, die internationale Kampagne zur atomaren Abrüstung. (*) ICAN erhielt 2017 den Friedensnobelpreis für ihre weltweiten Bemühungen zur Abrüstung. Die Kritik des Organisation ICAN an solchen Investitionen nützte nichts. Der Bundesrat, das Parlament, das Bundesgericht akzeptiert solche Investitionen, die eigentlich nach dem Kriegsmaterialgesetz verboten wären.
    (*) https://www.dontbankonthebomb.com/wp-content/uploads/2019/06/2019_HOS_web.pdf
    https://www.icanswitzerland.ch/schweizer-banken-finanzieren-massenvernichtung-ein-untragbares-sicherheitsrisiko/

    Siehe auch: Siehe auch: http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=26281

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