Symposium in Tokio: «Es gibt weltweit Opfer der HPV-Impfung»

An einem Symposium in Tokio sprachen Mütter von Opfern aus zahlreichen Ländern. In Japan klagen wahrscheinliche Opfer vor Gericht.

Über den «heutigen Stand der Gesundheitsschäden infolge der HPV-Impfung» tauschten sich am 24. März in Tokio Vertreter und Mütter von vermuteten Opfern an einem Symposium aus. Anwesend waren Frauen und Männer nicht nur aus Japan, sondern insbesondere auch aus Grossbritannien, Irland, Spanien und Kolumbien.


Offensichtlich gibt es nicht nur vorwiegend in Japan, sondern auch in andern Ländern wahrscheinliche Opfer mit vergleichbaren gesundheitlichen Schäden. Es sind vor allem schwere Erkrankungen des Nervensystems, die im Vordergrund standen.

HPV

Es gibt über hundert verschiedene Typen HPV (humane Papillomaviren oder human papillomaviruses HPV), die vor allem sexuell übertragen werden. Es bestehen starke Indizien, dass HPV Jahrzehnte nach der Infektion in ganz seltenen Fällen zu Gebärmutterhalskrebs führen kann. Etwa 90 Prozent der Frauen sind HPV-positiv. Eine HPV-Impfung vor dem ersten Geschlechtsverkehr macht Mädchen gegen wichtige Typen von HPV immun. Dadurch werde die Gesamtsterblichkeit an Gebärmutterhalskrebs künftig abnehmen, erklären Behörden und viele Ärzte. Von rund 230 Frauen, die heute an Krebs sterben, sterben 3 an einem Krebs des Gebärmutterhalses.

Angesichts der seit 2006 stark verbreiteten Impfung mit Gardasil oder Cervarix zur Verringerung der HPV-Infektionen sind die berichteten Fälle eine kleine Zahl. Einen wissenschaftlichen Beweis für die Impfung als Ursache gibt es nicht. Allerdings werden die vermuteten möglichen neurologischen Nebenwirkungen auch nirgends systematisch mit einem Impfregister und einer systematischen Begleitforschung verfolgt.
Aus mehreren Ländern werden einzelne Todesfälle gemeldet, welche möglicherweise auf die Impfung zurückzuführen sind.


Frauen aus verschiedenen Ländern, die überzeugt sind, Opfer der HPV-Impfung zu sein.
Das japanische Gesundheitsministerium hatte nach vier Todesfällen zunächst kurzfristig ein Impfverbot erlassen, das bestehen bleiben sollte, bis die Todesursache der Kinder geklärt sei. Nur wenige Tage später gab das Ministerium bekannt, dass die Todesfälle offenbar nicht mit den Impfstoffen zusammenhängen würden. Damit wurde das Impfstoff-Verbot wieder aufgehoben.
In den USA wurden im Zusammenhang mit der HPV-Impfung fast dreihundert Entschädigungsanträge wegen schwerer Nebenwirkungen gestellt, davon in 12 Todesfällen. 73 Fälle wurden von Richtern anerkannt und ausbezahlt.
In der spanischen Provinz Asturien hat ein Gericht den Todesfall eines Mädchens der Impfung zugeschrieben.
Berichte über weitere vermutetete Opfer enthalten die unten angefügten Video-Beiträge.

  • Über den beschränkten und umstrittenen Nutzen der HPV-Impfungen informiert Infosperber in den kommenden Wochen.

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VIDEO 1: Ist Ruby wirklich ein Opfer der HPV-Impfung?

VIDEO 2: Schmerzen und Leiden

VIDEO 3: Aluminiumhydroxid als Hilfsstoff ein verstecktes Risiko?

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Zum Infosperber-Dossier:

Umstrittene HPV-Impfung

Das Impfen von Mädchen ab 9 Jahren reduziert Infektionen. Ob es zu weniger Krebsfällen kommt, ist offen.

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