2 Meinungen

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    am 28.Sep.2017 um 8:08 am
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    Fragt sich warum BR. A. Berset überall in den Medien als Gallionsfigur zu sozialen Themen präsentiert wird, in diesem Fall die Rentenfrage sowie die Gesundheitsfürsorge, wenn im Hintergrund hunderte kleine und grosse neoliberale konservative Mehrheiten bestimmen. Bestimmen welche Fragen, Ziele, Antworten im breiten Gesellschaftlichen Kontext erlaubt sind und welche nicht und schon lange vorher Leitplanken festlegen. Lange bevor diese Themen in die Köpfe der Bevölkerung gehämmert werden.

    Diese informellen und formellen Grüppchen, Personen, Interessenvertreter, Kommissionen, Syndikate der Wirtschaft wie Gewerbevereine… aber auffallend, nirgends aber wirklich nirgends im Bereiche medialer Penetranz ist jemand zu finden der die Jungen, die Arbeiter, die Alten, die Familien mit ihren Anliegen vertritt. Diese alle werden gezwungen gefälligst auf sich selber zu schauen, wahrhaftige Eigenverantwortung zu tragen und blos nicht beim Staat um Hilfe zu fordern. Der schlanke neoliberale Staat der wohl Eigentum, Investitionen schützen muss, aber kaum die Integrität, Gesundheit, Wohlbefinden, Vertrauen, Solidarität der abhängig Beschäftigen.

    Warum nicht?

    Etwa die Frage der Produktivitätsfortschritte, Nachlässe, Vermögen, Profite, Eigentum im weitesten Sinn, also auch Einnahmen bei Lizenzen, Patente, Urheberrechte aber auch die völlig Leistungslose Wertvermehrung von Land und Immobilien durch Einwanderung, Bau- und Bodenrechte.

    Nichts davon wird bei sozialen Themen einbezogen…

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    am 25.Sep.2017 um 11:56 am
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    Die politische Rechte möchte am liebsten die AHV längerfristig zugunsten einer
    privilegierten 2. + 3. Säule abschaffen. Das wird ihnen aber, wenn sich die gesell-schaftlichen Kräfteverhältnisse nicht grundlegend ändern, sicher nicht gelingen.
    Die Linke sollte sich weiter um die Sicherung und den Ausbau der AHV kümmern
    und wird dafür auch mehrheitlich unterstützt werden. Ein höheres Rentenalter wird
    schon durch die gefährdeten Arbeitsplätze verhindert werden. Zudem werden die
    Vollgeld-Initiative und die Mikrosteuer-Initiative auch die nötigen Millarden-Einnah- men absichern.
    Werner Kallenberger, Zürich

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