Hanf-Wirkstoff soll Coke-Getränken gesundes Image geben

Der Aktienkurs von Coca-Cola stieg, als der Konzern Süssgetränke mit Hanfstoff ankündigte. Ein Komödiant macht sich lustig.

«Coca-Cola verspricht sich einiges vom Geschäft mit Marihuana», titelte die NZZ am 25. September. An der Börse sei «Euphorie» aufgekommen, nachdem Coca-Cola Company ankündigte, Getränken Hanfstoffe beizufügen.

Die Euphorie betraf das Hochschnellen des Aktienkurses und nicht etwa die berauschende Wirkung der Hanfpflanzen. Denn Süssgetränken des Coca-Cola-Konzerns soll lediglich der Stoff Cannabidiol CBD beigefügt werden. Dieser berauscht die Trinkenden nicht, doch er hat gemäss der US Gesundheitsbehörde FDA verschiedene für die Gesundheit positive Wirkungen. CBD soll in den USA darum demnächst legal verkauft werden dürfen.
Ausgerechnet der Coca-Cola-Konzern, der mit seinen übersüssten Getränken erheblichen volksgesundheitlichen Schaden anrichtet, will künftig also die gesundheitlich positiven Wirkungen von CBD mit Werbekampagnen vermarkten.

Gleichzeitig ruft das Weisse Haus dazu auf, die Befürworter einer Legalisierung von Cannabis-Produkten als «nationale Bedrohung» mit allen Mitteln zu bekämpfen.
Das hat den US-Komödianten Lee Camp im englischsprachigen russischen Sender RT zu einer köstliche Persiflage veranlasst:

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Infosperber-DOSSIER: «Drogen verbieten oder legalisieren?»
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